Mit den richtigen Aussenleuchten macht das Gartenfest mit Freunden und Familie erst so richtig Spaß. Beim Einsatz von elektrischen Betriebsmitteln im Außenbereich sollte man aber auf jeden Fall einen Aspekt beachten! Ich habe die wichtigsten Informationen dazu zusammengefasst und gebe dir 5 verschiedene Ideen an die Hand, deinen Außenbereich gekonnt in Szene zu setzen. 

1.   Beleuchtung im Außenbereich – IP-Schutzart beachten

Noch vor dem Kauf einer passenden Gartenleuchte sollte man sich mit der IP-Schutzart (International Protection) auseinandersetzen. Je nachdem, welche IP-Schutzklasse die Lampe hat, ist sie entweder besser oder schlechter gegen äußere Wettereinflüsse wie z.B. Spritzwasser geschützt. Die IP-Schutzart besteht aus zwei Angaben: die erste Ziffer gibt Auskunft über den Schutz vor Festkörpern und Berührungen, die zweite Ziffer bezieht sich auf den Schutz gegen Nässe. Abhängig vom Einsatzzweck sollte eine Aussenleuchte mindestens mit der Schutzart IP-44 gekennzeichnet sein.

2.   Bodenstrahler – Bäume und Fassaden beleuchten

Um einen Baum oder eine Hauswand zu beleuchten eignen sich klassische LED- Bodenstrahler sehr gut. Diese Strahler gibt es in allen möglichen Größen und Formen. Sie können meist sehr einfach per Erdspieß im Boden verankert werden. Bodenstrahler gibt es mittlerweile häufig auch als solarbetriebene Varianten, die durch die Unabhängigkeit vom Stromnetz kabellos in jedem Winkel des Gartens angebracht werden können. 

3.   Kugelleuchten als Design-Blickfang

Falls du noch auf der Suche nach einem Eyecatcher für den Gartenteich, das Kiesbett oder das Blumenbeet bist, solltest du dir unbedingt Kugelleuchten anschauen. Auch diese Beleuchtungslösung gibt es mittlerweile in unzähligen verschiedenen Größen, schwimmfähig und/oder solarbetrieben. Je nachdem welches Leuchtmittel verbaut ist, kann die Kugel sogar ihre Lichtfarbe ändern und eignet sich somit bestens um unterschiedliche Stimmungen zu erzeugen. Außerdem kann man durch die die einstellbare Lichtfarbe, die Beleuchtung insektenfreundlich gestalten – Insektenfreunde sollten eher warmweiße LED Leuchten verwenden.

4.   Bewegungsmelder – komfortabel und energiesparend

Viele Aussenleuchten werden heutzutage mit einem Bewegungsmelder ausgestattet. Dadurch spart man nicht nur Energie ein, sondern man erspart sich auch das An- und Ausschalten der Leuchte. Mittels integriertem IR-Sensor (Infrarot) reagiert die Leuchte, wenn eine signifikante Veränderung der Wärme- oder Infrarotstrahlung vom Sensorbereich registriert wird. Diese Technik kommt vor allem im Hauseingangs- oder Terrassenbereich zum Einsatz.

5.   Wege- und Pollerleuchten zur Orientierung

Für Wege und Zufahrten bieten sich Wege- oder Pollerleuchten an. Diese geben dem Gesamteindruck vom Haus/ Grundstück nicht nur einen dekorativen Feinschliff, sondern Sie verringern auch die Unfallgefahr. Ein weiterer netter Nebeneffekt ist die Abschreckung von Einbrechern, denn niemand begeht gerne Straftaten, wenn er im Rampenlicht steht.