Den Bauerngarten kennen die meisten noch aus ihrer Kindheit, als sie zur Oma aufs Land fuhren und dort im Sommer die Ferien verbrachten. Oma hatte einen Bauerngarten, ob sie einen Bauernhofe hatte oder nicht. Die Bezeichnung Bauerngarten stammt wohl daher, dass Bauern eben ein Stück Land von ihren Feldern einzäunten und mit Obst, Gemüse und Blumen bepflanzten, um sich selbst zu versorgen.

Die typischen Pflanzen in einem Bauerngarten

Die Pflanzen, die man in einem Bauerngarten vorfindet, sind dafür typisch, weil sie dort lange Tradition haben. Neben Stockrosen sind dies Lavendelbüsche, echte Rosen an einem Bogen oder Spalier, aber auch Ringelblumen, Tagetes, Stiefmütterchen, Phlox und noch viele andere mehr. Wurde der Bauerngarten wie typisch nach einem geometrischen Plan angelegt, findet man einen Bereich mit Staudenpflanzen, einen mit Kräutern, mit Salat und Tomaten und natürlich auch mit Obst.

Obstbäume stehen neben dem Bauerngarten

In einem echten Bauerngarten sind keine Obstbäume zu finden, diese stehen höchstens daneben. Auf jeden Fall sollten aber Johannisbeersträucher, Stachelbeeren, Erdbeeren und vielleicht ein kleiner Baum mit Schattenmorellen stehen. Ein Bauerngarten ist kein normaler Garten mit langen Reihen Salat. Hier mag es von jedem Etwas geben, aber immer in einer kleineren Menge. Wo in diesem Jahr die Tomatensträcher wachsen, stehen im nächsten Jahr andere Nutzpflanzen. Die Fruchtfolge ist im Bauerngarten besonders wichtig, weil der Platz begrenzt ist.

Zierende Elemente wie Rosenkugeln, Figuren oder Skulpturen und eine Wasserstelle gehören natürlich auch in einen richtigen Bauerngarten. Die Wege sind meist aus kleinen Schottersteinen oder mit Rindenmulch bedeckt. So holt man sich keine schmutzigen Schuhe, wenn das Wetter mal wieder regnerisch ist und man gerne einen Besuch im Garten machen möchte. Vielleicht ist auch eine kleine Sitzgelegenheit vorhanden, denn nur so kann man das Flair des Bauerngarten auch richtig genießen.