Wir waren vor einigen Tagen wieder im Japanischen Garten in Bielefeld. Nachdem der letzte Besuch über mehr als ein halbes Jahr zurückliegt, war es wieder an der Zeit. Einige Eindrücke zeige ich euch hier.

Ich hatte damals geschrieben, dass ich Japanische Gärten so mag, weil sie gerne als lebende Leinwand gesehen werden. Hier trifft man auf Bäume und Büsche, die sich den jeweiligen Jahreszeiten anpassen und einfach von der Parkbank beobachtet werden können.

Etwas, was ich bei meinem letzten Besuch nicht gesehen habe, war die Widmung des Gartens. Folgendes kann man an der Mauer lesen:

Die Widmung des Japanischen Gartens in Bielefeld.

Die Widmung des Japanischen Gartens in Bielefeld.

Der Japanische Garten in Bielefeld wurde also für den Kaiser und die Kaiserin Japans errichtet, die 1993 während eines Besuchs auch in Bethel waren.

Der Garten ist weiterhin schön geblieben, zeigt jetzt jedoch, verglichen mit dem Besuch im August, mehr Leben. Während unserer Beobachtung flog eine Elster von einem Baum zum anderen und brach sich Äste ab. Sie war in der Umgebung scheinbar mit dem Bau eines Nestes beschäftigt.  Für mehr Leben stehen auch die lebendigen Farben der Blätter sowie die Blüten, gut auf diesem Bild zu sehen:

Der Japanische Garten in voller Blüte.

Der Japanische Garten in Blüte.

Scheinbar wurde erst kürzlich im Garten aufgeräumt, was die verbliebenen Spuren im Kies zeigen. Wäre interessant zu wissen, wer diesen immer wieder in Form bringt…

Kies wird in japanischen Gärten mit einem Kiesrechen in Form gebracht.

Kies wird in japanischen Gärten mit einem Kiesrechen in Form gebracht.

Ich kann euch den Besuch im Garten empfehlen. Er steht offen und kann rund um die Uhr erreicht werden. Die Adresse lautet: Quellenhofweg 125, 33617 Bielefeld.